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Kollaborativer Roboter Motoman HC10 - Sichere und flexible Interaktion

28. Juni 2016

Yaskawa stellt mit dem Motoman HC10 erstmals außerhalb von Japan einen kollaborierenden Roboter vor. HC steht dabei für „Human Collaborative“ (Mensch-Roboter-Kollaboration). Der Prototyp mit 1,2 m Reichweite und 10 kg Handhabungsgewicht soll mit der technischen Spezifikation der ISO TS15066 freigegeben werden.

MOTOMAN HC10

Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet der HC10 durch eine ausgereifte Kraft-Momenten-Sensorik in allen Achsen, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboterarm und seiner Umgebung ermöglicht. Der Motoman HC10 benötigt deshalb keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine Schutzumhausung, wodurch Platz und Kosten eingespart werden. Die Installation ist äußerst flexibel und somit an verschiedenen Arbeitsplätzen möglich.

Über die Sicherheitsaspekte hinaus stand bei der Konzeption des neuen HC10 eine besonders nutzerfreundliche Bedienung im Fokus. So kann die Programmierung als „Easy teaching“, mit der „Smart HUB“-Funktion per Handführung erfolgen. Und wird der Roboter bei Berührung gestoppt, kann er direkt am Manipulator wieder aktiviert werden. Der Roboterarm wurde so konstruiert, dass keine Quetschbereiche vorhanden sind.

Die Neuentwicklung ist kompatibel mit den Modellen des Motoman-Portfolios und bietet alle bekannten Vorteile in Hinblick auf Steuerung und Hardware. So sorgt zum Beispiel die innenliegende Kabel- und Leitungsführung für eine hohe Zuverlässigkeit sowie geringe Störkonturen.