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3. Deutsch-Japanischer Wirtschaftsdialog in Berlin

07. Februar 2018

Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) hat am 31.01.2018 gemeinsam mit der Japanischen Botschaft Berlin den 3. Deutsch-Japanischen Wirtschaftsdialog ausgerichtet. Dieses Gesprächsformat dient dazu, Unternehmer und politische Entscheidungsträger aus Deutschland und Japan in Kontakt zu bringen. Unterstützt wird der Dialog durch starke Partner wie die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Japan External Trade Organization (JETRO), den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), den Ostasiatischen Verein (OAV) und die Stiftung Familienunternehmen.

© PXN GmbH

Die Veranstaltung besuchten 250 Teilnehmer aus Deutschland und Japan. Gastgeber Mark Hauptmann freut sich über die positive Resonanz:
„Deutschland und Japan sind High-Tech-Nationen, deren hochinnovative Produkte einen einzigartigen Ruf auf den Weltmärkten genießen. Bei der CeBIT 2017 wurde dies vom Partnerland Japan eindrucksvoll demonstriert. Deutschland und Japan blicken aber nicht nur auf eine langjährige Wirtschafts- und Wertepartnerschaft zurück, sondern stehen auch vor ähnlichen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Hierzu zählen vor allem der demographische Wandel durch die voranschreitende Alterung der Bevölkerung und sinkende Geburtenraten sowie der technologische Wandel durch die Digitalisierung. Mit dem 3. Deutsch-Japanischen Wirtschaftsdialog fördern wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf zukunftsrelevanten Gebieten für unseren Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit wie Freihandel, Digitalisierung, Industrie 4.0, Gesellschaft 5.0 und wollen Lösungen aufzeigen, wie dies der Zukunft von Europa und der Welt dienen kann“, so Hauptmann.

Hochkarätige Redner aus Japan und Deutschland

Auf die Teilnehmer wartete ein Programm aus Keynote-Reden und einer Panel-Diskussion, für das der Südthüringer Bundestagsabgeordnete mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Norbert Barthle, dem Executive Vice President der Japan External Trade Organization (JETRO), Yasukazu Irino, dem Präsidenten von DMG Mori, Dr. Masahiko Mori sowie Unternehmensvertretern aus Deutschland und Japan von Hitachi, KPMG, YASKAWA und Heidelberger Druckmaschinen hochkarätige Redner gewinnen konnte.

Der Bundestagsabgeordnete Hauptmann hebt die Bedeutung der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan hervor:
„Japan und Deutschland stellen sich gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In Zeiten wachsender internationaler Unsicherheiten, vor dem Hintergrund des anstehenden Brexit und des Ausstiegs der USA aus der Trans Pacific Partnership TPP, übernehmen wir globale Verantwortung. Im Gegensatz zu einem zunehmenden Protektionismus setzen wir uns partnerschaftlich für verstärkten Freihandel zu fairen Bedingungen ein. Dies sind fruchtbare Bemühungen, die sich in den vor kurzem erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan widerspiegeln“, so Hauptmann abschließend.